der mond müßte, wenn er im osten des mittelmeeres aufgeht, die fluten des meeres anziehen. das mittelmeer ist 3000 meilen lang und umfasst 1/8 des umfangs der kugel des wassers. geht man davon aus, dass ebbe und flut viermal pro tag wechseln, so passt die länge von 3000 meilen nicht zur anzahl von "nur" 4 wechseln in 24 stunden. das meer müsste, wenn der zusammenhang passen soll, 6000 meilen lang sein: wenn die erde einen umfang von 24000 meilen hat, dann sind 6000 meilen der vierte teil des erdumfangs, was der zahl der ebbe/flut - wechsel entspricht. eine meerenge von 3000 meilen, die gegeben ist, hätte eben 8 wechsel zur folge. hätte das mittelmeer tatsächlich eine länge von 6000 meilen, dann würde sich das wasser an der meerenge von gibraltar so stauen, dass sie unpassierbar wäre.


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leonardo da vinci - der codex leicester: Wasser, Erde, Mond und Bewegung